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Softdarts
Ob Ligaspieler oder Feierabendrunde am Automaten: Softdarts gehören auf jede elektronische Dartscheibe. Entdecke unsere große Auswahl an hochwertigen Softdarts für Einsteiger und ambitionierte Spieler. Finde genau das Modell, das zu deinem Wurfstil, deinem bevorzugten Grip und dem idealen Gewicht passt.
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Softdarts Kaufberatung
Woraus besteht ein Softdart?
Vier Teile: die Spitze (Point) aus Kunststoff, das Griffstück (Barrel), der Schaft (Shaft) und der Flügel (Flight). Der Barrel bestimmt, wie sich der Dart anfühlt und wie er fliegt. Spitze, Shaft und Flight sind Verschleißteile und werden regelmäßig getauscht.
Der Unterschied zum Steeldart liegt in der Spitze. Sie ist aus Kunststoff und greift in die vorgebohrten Löcher der Segmente eines elektronischen Boards. Die Sensoren dahinter zählen automatisch.
Welches Gewicht ist das richtige?
Wichtiger Unterschied zu Steeldarts: Bei Softdarts wird das Gewicht des fertig montierten Darts angegeben, nicht das des Barrels. Spitze, Shaft und Flight zählen mit.
Das ist relevant, weil es eine Obergrenze gibt. Im Ligabetrieb des DSAB darf ein Softdart 21 Gramm nicht überschreiten und nicht länger als 16,8 Zentimeter sein. Die Grenze lag bis 2019 bei 18 Gramm — im Netz stehen deshalb noch viele veraltete Angaben. Wer im Verein oder an einem Automaten spielt, sollte trotzdem die Regel des jeweiligen Betreibers prüfen.
Übliche Gewichte liegen zwischen 16 und 20 Gramm. Wer von Steeldarts kommt, greift meist ans obere Ende, um das gewohnte Wurfgefühl zu behalten.
Leichtere Darts brauchen mehr Kontrolle und passen zu einem schnellen Wurf. Schwerere fliegen ruhiger, verlangen aber mehr Kraft.
Welche Spitzen brauche ich?
Kunststoffspitzen verschleißen — sie stumpfen ab, verbiegen sich und brechen irgendwann. Das ist normal und der Grund, warum Spitzen der meistgekaufte Ersatzartikel im Softdart-Bereich sind. Ein Vorrat gehört zur Grundausstattung.
Das Gewinde ist mit 2BA praktisch durchgängig genormt, auch bei den japanischen Herstellern. Du bist beim Nachkauf also nicht an die Marke deines Barrels gebunden.
Zwei Dinge erleichtern das Leben: Ein Spitzenentferner holt abgebrochene Reste aus dem Barrel, ohne dass du am Gewinde herumbohrst. Und mit Conversion Points lässt sich ein Softdart-Barrel auf eine Stahlspitze umrüsten — praktisch, wenn du beides spielst und nicht zwei Sets kaufen willst. Achte dabei aufs Gesamtgewicht: Eine Stahlspitze wiegt mehr als Kunststoff.
Welche Barrelform passt zu mir?
Die Form bestimmt, wo das Gewicht im Barrel sitzt — und damit, wo deine Finger natürlich greifen.
Gerade Barrels (Straight oder Parallel) haben das Gewicht gleichmäßig verteilt. Sie sind am unkompliziertesten und der übliche Start, wenn du noch nicht weißt, was dir liegt.
Kopflastige Formen wie Torpedo verlagern das Gewicht nach vorne. Der Dart kippt früher nach unten und fällt eher ins Board. Das passt zu einem eher kurzen, kompakten Wurf.
Hecklastige Barrels sind seltener und verlangen einen sehr sauberen Abwurf, weil der Dart länger flach fliegt.
Eine Empfehlung lässt sich hier schlechter geben als beim Gewicht. Die Barrelform folgt dem Griff, nicht umgekehrt.
Welcher Grip passt zu mir?
Das hängt davon ab, wo und wie fest du den Dart hältst — eine allgemeingültige Empfehlung gibt es nicht.
Die Spanne reicht von schlichtem Ring-Grip über feine Pixel-Fräsungen bis zum aggressiven Shark-Grip. Wer feuchte Hände hat oder viel Sicherheit braucht, greift zu stärkerem Grip. Umgekehrt können scharfe Fräsungen bei langen Sessions unangenehm werden.
Was bewirken Shaft und Flight?
Beide beeinflussen die Fluglage. Der Shaft sitzt zwischen Barrel und Flight und bestimmt, wo der Schwerpunkt des fertigen Darts liegt.
Kurze Shafts verlagern den Schwerpunkt nach vorne und passen zu einem direkten Wurf. Längere geben mehr Auftrieb und gleichen Unruhe im Abwurf aus.
Bei Flights gilt: Standardform bietet viel Auftrieb und stabilisiert schnell. Kleinere Formen wie Slim fliegen schneller, brauchen aber einen konstanteren Wurf.
Es gibt auch integrierte Systeme, bei denen Shaft und Flight aus einem Stück bestehen — Condor ist der bekannteste Hersteller. Der Vorteil: Der Flight kann sich nicht lösen, und das Gesamtgewicht liegt niedriger als bei einer klassischen Kombination. Das hilft, wenn du nah am Gewichtslimit bist. Dafür bist du bei der Kombinierbarkeit weniger flexibel und der Preis liegt höher.
Ein Punkt, der bei Softdarts stärker zählt als bei Steel: Jedes Gramm am Shaft und am Flight geht ins Gesamtgewicht ein.
Softdart oder Steeldart?
Softdarts haben eine Kunststoffspitze und gehören auf elektronische Dartscheiben. Für klassische Sisal-Boards brauchst du Steeldarts mit Metallspitze. Die beiden sind nicht austauschbar — eine Kunststoffspitze bleibt im Sisal nicht stecken, eine Stahlspitze beschädigt ein E-Board.
Wer beides spielt, muss aber nicht zwei komplette Sets kaufen. Mit Conversion Points lässt sich ein Softdart-Barrel auf Stahl umrüsten.
Zum Schluss
Ein Dart macht keinen Spieler. Es gibt Tagesform, und wenn es am Board nicht läuft, liegt es selten am Material. Wer ständig neue Sets durchprobiert, verliert mehr Zeit, als er durch das perfekte Barrel gewinnt.
Such dir etwas, das sich gut anfühlt, und bleib eine Weile dabei. Die größeren Sprünge kommen aus dem Wurf, nicht aus dem Katalog.
Häufige Fragen
Wie schwer dürfen Softdarts sein?
Im DSAB-Ligabetrieb maximal 21 Gramm für den kompletten Dart inklusive Spitze, Shaft und Flight, bei höchstens 16,8 Zentimetern Länge. Bis 2019 lag die Grenze bei 18 Gramm. Für andere Ligen und Automatenbetreiber können abweichende Regeln gelten.
Wie oft muss ich die Spitzen wechseln?
Sobald sie stumpf werden oder brechen. Spitzen sind Verbrauchsmaterial und kosten wenig — ein Vorrat lohnt sich immer.
Kann ich Softdarts auf einem Sisal-Board spielen?
Nicht mit Kunststoffspitze, die bleibt nicht stecken. Mit Conversion Points lässt sich derselbe Barrel aber auf Stahl umrüsten.
Passen alle Spitzen auf alle Softdarts?
Der Standard ist 2BA und praktisch durchgängig verbreitet. Achte beim Nachkauf trotzdem kurz auf die Angabe.